.EP Review: Y’akoto – Tamba
Vor drei Wochen hat die Hamburger Sängerin Y’akoto als Vorgeschmack auf das bald erscheinende Album “Baby Blues” eine EP veröffentlicht. Die EP “Tamba” lässt sich irgendwo zwischen Soul und Jazz einordnen und wurde komplett vom Produzenten-Team KAHEDI (Samon Kawamura, Max Herre und Roberto Di Gioia) produziert, die bererits auch für Joy Denalane’s Maureen verantwortlich ist.
In der letzten Woche war die Single “Tamba” aus der gleichnamigen EP kurzfristig auf Platz 20 der iTunes Charts. Ich bin aber sicher, da geht noch mehr!
Wie bei den meisten EPs die ich in diesem Jahr thematisiert habe, fällt es mir auch in diesem Fall schwer mich an meine eigene Review-Regel für EPs zu halten:
1 Lieblingssong und einer, der nicht unbedingt sein muss!
Nr 1: Diamonds (Track 2)..
…weil es der motivierenste Song auf der EP ist. Gleichzeitig ist Diamonds die einzige Nummer auf der Platte, die ein bisschen mehr Tempo hat und darüber hainaus auch die positivste Message hat. Es handelt in erster Linie davon, dass man sein Leben leben sollte, wie man es für richtig hält und die Kritik aus seinem Umfeld sorgfältig abwägen sollte bevor man sich davon beeinflussen lässt.
Die EP Version unterscheidet sich allerdings insofern von der Live-Version (s.u.), als das sie als Studio-Version etwas voller klingt; zumindest vom musikalischen Aspekt gesehen. Die Live-Version gefällt mir aber dennoch besser, da Y’akoto’s Stimme viel offener klingt.
Nr 0: Talk To Me (Track 3)..
…ist der Track, bei dem ich das Gefühl nicht loswerde, das er etwas zu gewollt klingt. Musikalisch ist auch dieser Song super und durchaus auch international vergleichbar mit den Künstlern der Schublade, in die Y’akoto gesteckt wird. Auch die Message fühl ich sehr. Was “Talk to me” aber zu dem Track macht auf den ich auch verzichten könnte, ist die Art und Weise, wie sie das Wort “talk” auspricht. Denn sie tut dies in zwei Versionen. Leider kann ich mein Gefühl hierbei nicht so recht in Worte fassen. Ein Freund von mir hat es beschrieben als: real aber irgendwie nicht real!
Am Besten ist aber, ihr macht euch selber ein Bild davon. Viel Spaß dabei!
Fazit:
Y’akoto ist ein weiter Hamburger Act aus diesem Genre, die vor allem auch international Chancen hat. Die EP ist ein schöner Vorgeschmack auf das Album und das Reinhören lohnt sich wirklich!
Tracklist:
1. Tamba 3:10
2. Diamonds 3:44
3. Talk To Me 3:44
4. Truth 3:26