.Konzertbericht: Sebó & Band (Tour Support Flo Mega)

Nachdem der ursprüngliche Termin für den Flo Mega Tourstop in Hamburg wegen Krankheit verlegt wurde, fand nun gestern endlich das Nachholkonzert im Hamburger Klubsen statt. Und weil ich in diesem Jahr schon zwei Konzert-Reviews über Flo Mega geschrieben habe (siehe hier und hier), schreibe ich dieses mal über Sebó & Band.

Sebó, der mit echtem Namen Sebastian Bosum heißt, ist Florian Bosums jüngerer Bruder. Nicht ganz abwegig also, dass Sebó als Tour Support engagiert wurde. Einige Gigs spielt Sebó allein mit seiner Gitarre, aber bei den meisten Terminen ist seine Band bestehend aus Jonathan Werner (Guit), André Schulz (Bass) und Mounir Brinsi (Drums/Vocal) mit am Start. So auch am Mitwoch im Klubsen:

Hamburger Punlikum ist das zäheste! Das wissen nicht nur nationale Künstler. Auch viele internationale Künstler verweigern mittlerweile Gigs in Hamburg. Auch diesmal hat sich Hamburg von seiner kühlen Seite gezeigt. Zumindest zu Beginn. Bis auf die ersten vier Reihen, hat das Publikum mal wieder bewiesen, was für ein Kluturbanause Hamburg eigentlich wirklich ist und quatschte und gackerte repektlos durch die Halle..

Gut das Sebó in Hamburg wohnt und mit dieser Ignoranz umgehen kann. Souverän tat er das was er eben tut: gute Musik machen!

Spätestens beim zweiten Song hatten Sebó & Band den größten Teil des Publikums auf ihre Seite gespielt. Nicht zuletzt aufgrund des groben Texthängers, den Sebó charmant mit einem Freestlye überbrückt hat. Am Ende brachte die mit Skepsis willkommengeheißene Vorband auch die kühlen Hamburger Herzen zum Schmelzen. Es wurde geklatscht und mitgesungen. Verabschiedet wurden Sebó & Band letzten Endes mit tosendem Applaus. So muss es sein!


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