.Album Review: Mic Donet – Plenty Of Love

Mic Donet Plenty Of Love

Mic Donet‘s “Plenty Of Love” ist für mich ein wirklich überraschendes Album. Nicht weil, ich eine andere Qualität erwartet hätte, sondern weil ich bei jedem Anhören andere Favoriten habe. Songs, die ich Anfangs für “mein Ding” gehalten habe entpuppen sich am Ende dann doch als weniger geil als die Songs, die ich anfangs “überhört” habe. Das macht es mir diesesmal wirklich schwer, nach meiner UO-Regel für Album Reviews vorzugehen: 3 Lieblingssongs und einer, der nicht unbedingt sein muss! Aus diesem Grund werde ich heute einmal etwas anders vorgehen – und zwar werde ich die ersten fünf Songs aus dem Album vorstellen. Track 1: Plenty Of Love.. ..der Song trägt den selben Namen wie das Album…

.Portrait: Y’akoto

Y'akoto

Die Kultur Interessierten unter euch haben es eventuell auch gesehen: die Arte Live-Show “Summer of Girls” am 31.07.11 aus der Hamburger Fischauktionshalle. Neben diversen Künstlerinnen wie Mimi Westernhagen, Ina Müller und Kate Nash performte die Hamburgerin Y’akoto eine sehr eigenwillige (und auf youtube kontrovers diskutierte) Interpretation des Mariah Carey Hits “My All”.   Die einen werden mit dem Namen Y’akto, die am 26.08.11 ihre Debut-EP “Tamba” veröffentlicht, nicht so viel anfangen können. Den Super-Nerds unter euch dämmert es vielleicht beim Code-Wort “The Burhorn“. Denn Y’akoto war bereits auf der  Singleauskopplung “You Will Never Know” aus dem Album “Beauty of The Beast” des Jazz-Trompetisten Thomas Burhorn zu hören.   Nun ist Y’akoto auf Solo-Pfaden unterwegs und…

.Portrait: Sahin

Sahin

Schon seit einiger Zeit beobachte ich den R&B-Sänger Sahin. Vor ein paar Wochen gab es dann einen Facebook-Post von Phyllis, einer der krassesten Sängerinnen Deutschlands, der mich in zweierlei Hinsichten überraschte. Sahin ist der Bruder von Phyllis (Stimmlich gesehen erklärt das so einiges!) Sahin ist auf organische Musik umgestiegen und wird dadurch mehr als relevant für diesen Blog Hier eine akustik Version von “Mein Herz”, das mir seit 2 Wochen nicht mehr aus dem Ohr geht: Man schreibt über ihn, er sei “Strasse, Club und Schlafzimmer, Hinterhof und erste Reihe. Er ist einziger Sohn, grosser Bruder – kleiner Bruder, Frauenversteher und Herzensbrecher, Schwiegermutters Liebling und die Liebe Deines Lebens…Duisburgs Schweiss und Düsseldorfs Schampus. Die wahre…

.Fünf Fragen an Sebó

Sebó aka Big LeBasti

An einem sonnigen Tag im Hamburger Central Park treffe ich auf Sebó, der mir spontan ein kleines Interview gibt. Hier also “5 Fragen an Sebó”: 1. Als Big LeBasti warst Du Jahre lang als Rapper unterwegs. Nun nimmst Du als Sebó ein Soul-Platte auf. Woher kommt die krasse Wendung und ist Rap nun für dich gestorben? Sebó: Rap hilft mir nach wie vor meine soul Stücke zu schreiben. Allein die Schreibart, wie Doppelreime, Binnenreime und was es da alles noch gibt, kann ich auf meinen Gesang gut anwenden. Rap ist also nie wirklich weg, sondern ich bewahre mir ein Spektrum, dass mir erlaubt, mich aus vielen Bereichen zu bedienen. Rap ist also immer noch da….

.Konzertbericht: Flo Mega im Hafenklang

Flo Mega - Hafenklang

wow, was für ein Konzert.. Flo Mega und  The Ruffcats in erweiterter Besetzung sind momentan auf einer Mini-Pre-Release-Tour unterwegs und haben heute im Hamburger Hafenklang Songs des im Mai – spätestens aber Juni – erscheinenden Albums vorgestellt. Natürlich wurden auch Songs von der Filmriss EP gespielt, die ich hier schon im Dezember vorgestellt habe, aber es war viiiel Neues zu hören. Ich weiß gar nicht mehr wie viele Songs eigentlich gespielt wurden, aber trotz zwei Zugaben à zwei Songs waren es gefühlt zu wenig!! Das hanseatische, eigentlich eher verhalten-kühle Publikum war ungewohnt ausgelassen; tanzte, schrie, tobte und sang sogar mit. In der Biografie von Flo Mega stellt man ihn als Soulman, der zum Himmel schreit…

.EP Review: Mariama – Mariama

Mariama EP

Ihr wartet bestimmt schon auf den zweiten Teil der “German Versions“-Serie, aber aus aktuellem Anlass schiebe ich nun eine Review über die gestern erschienene EP von Mariama. Mariama ist in Sierra Leone geboren, lebt in Köln und ist musikalisch überwiegend in Frankreich unterwegs. Die EP ist in Deutschland momentan nur auf iTunes oder eben auf der französichen AMAZON Version erhältlich. Los geht’s: 1 Lieblingssong und einer, der nicht unbedingt sein muss! Nr. 1: September Melody ..ist ein ruhiger englischsprachiger, eher jazziger Song im Singer-Songwriter Stil.

.Portrait: Melania

Melania

Auf der Suche nach interessanten Künstlern fand ich Melania. Es gibt bereits einige Videos im Netz, aber leider nur wenig persönliche Infos der Hannoveranerin. Das bedeutet, ich lass heute überwiegend die Musik sprechen. Melanias Mutter stammt aus Tansania und ist Sängerin. So wurde ihr das Singen praktisch in die Wiege gelegt. Melania lernt zwar Akkordeon spielen, entscheidet sich dann glücklicherweise doch zu singen. Mit 14 singt sie in einer christlichen HipHop Crew die Refrains. Daraufhin folgen diverse Zusammenarbeiten mit der Rap-Formation Soul-Djah, der Funk- und Soul-Band Delicious. Als sich Soul-Djah 2009 trennt, startet Melania ihr erstes Solo-Projekt.

.Portrait: Sebó

Sebó aka Big LeBasti

Da ich diese Woche schon die aktuelle EP von Flo Mega vorgestellt habe, möchte ich die Gelegenheit nicht auslassen euch heute seinen Bruder Sebó vorstellen, der momentan mit dem Hamburger Produzenten Capudelup sein erstes Solo-Album produziert. Sebó ist dabei nicht unbedingt als Newcomer anzusehen, denn seine musikalische Reise begann bereits mit 12 Jahren. Seine erste Band “Twice As Nice” gründete er 2002. Einer HipHop-Fomation, die mit B-Boying, DJing und Rap diverse Shows spielten. Die Band trennt sich allerdings nach drei Jahren, mit dem Durchstart eines weltweiten Musik-Projektes. 2005 gibt sich das Projekt-Team aus Anne Schmeckies, Christan Künning, Björn Rausch und Sebó (der sich zu dieser Zeit noch Big LeBasti nennt) den Namen “Each One Teach…

.EP Review: Flo Mega – Filmriss

flo mega

3 Lieblingssongs und einer, der nicht unbedingt sein muss! Hmm, jetzt verfluche ich die Regel, die ich selber in meiner Positunes-Review aufgestellt habe. Die EP “Filmriss” von Flo Mega hat aber leider nur 5 Songs und davon ist einer sogar als Remix doppelt drauf. Ich ändere meine Regel also etwas ab und bestimmt eine neue, die nur für EPs gilt: 1 Lieblingssong und einer, der nicht unbedingt sein muss!

.Album Review: Positunes

positunes album

Heute schreibe ich meine erste Album Review. Und weil es die erste ist, schreibe ich über ein Album, das mich schon seit einiger Zeit begleitet, um überhaupt erstmal in das ‘Reviewen’ reinzukommen. Positunes mit dem gleichnamigen Album Posi+Uneswurde bereits im Juni 2006 über das Lable Elbsilber veröffentlicht. Es war mein erstes deutschsprachige Album in dieser Form. Und es hat mir den Sprung über meinen selbstgetöpferten musikalischen Tellerrand verschafft. Um es mir selber etwas einfacher zu machen und um ein faires Bewertungssystem für die Zukunft zu erschaffen, gehe ich nach folgendem Muster vor: